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Wohnst du in einem Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage oder Stellplätzen?
Dann könnt ihr eure Plätze im Haus untereinander teilen. Anmelden dauert zwei Minuten, kostet nichts und bindet dich an nichts.
Besuch kommt um sieben. Wo soll der parken?
Handwerker, Date, Eltern übers Wochenende — immer dieselbe Frage.
Kurz erklärt, warum das funktioniert
In fast jeder Wohnanlage ist die Lage gleich: Viele suchen ab und zu einen Stellplatz — für Besuch, Handwerker oder das zweite Auto. Anbieten will ihn dagegen kaum jemand. Der eigene Platz ist bezahlt, er gehört zur Wohnung, und ihn ohne Anlass für Fremde freizugeben, fühlt sich nach Aufwand ohne Gegenwert an. Genau deshalb bleiben Plätze leer, während Nachbarn im Kreis fahren.
Ein paar Euro pro Stunde ändern das. Nicht, weil jemand damit Geld verdienen müsste, sondern weil ein kleiner Betrag aus einem Gefallen eine klare Abmachung macht. Wer weiß, dass sein leerer Platz am Wochenende ein paar Euro bringt, gibt ihn frei — und erst dadurch entsteht überhaupt ein Angebot, das andere buchen können. Ohne diesen Anreiz gibt es Anfragen, aber nichts, worauf sie treffen.
Fair bleibt es, weil beide Seiten dieselben Leute sind. Wer seinen Platz oft hergibt, bekommt die Anfragen der Nachbarn und findet selbst einen Platz, wenn er ihn braucht. Es ist ein geschlossener Kreis innerhalb der Wohnanlage — keine Fremden, keine Dauervermietung, jederzeit pausierbar. Je mehr Bewohner mitmachen, desto häufiger ist wirklich etwas frei.